| Forschungsprojekte
Regenerative Medizin - Tissue Engineering
Die Regenerationsfähigkeit der Leber war bereits in der Antike bekannt, wie die Prometheus-Sage zeigt. In der klinischen Praxis stellte es sich jedoch als bis dato ungelöste Aufgabe dar, das Nachwachsen der Leber bei Patienten, deren eigene Regenerationsfähigkeit der Leber versagt, gezielt herbeizuführen. Die dem "Prometheus-Phänomen" zu Grunde liegenden komplexen und multifaktorellen Mechanismen konfrontieren den Wissenschaftler mit einer difizilen Herausforderung.
Die von hepacult entwickelten Technologien und das in der Anwendung gesammelte Know-how eröffnen Wege zu neuen Behandlungsformen. So könnte in Zukunft die Re-Implantation von z. B. in Kultur behandelten Zellen eine innovative Heilungsmethode darstellen. Im Sinne einer Leberzelltransplantation wäre eine zelluläre Therapie leberkranker Patienten möglich.
Im Verbund mit seinen Forschungspartnern testet hepacult leberregenerationsrelevante Faktoren in in vitro Modellen auf Ihre Funktionalität und Spezifität, aber auch auf ihre Einsetzbarkeit bei pathologischen Krankheitsbildern, um so einen entsprechenden Therapieansatz zu entwickeln. Faktoren wie sie in regenerierenden Lebern gefunden wurden (Körpereigene Antwort) können in diesen Modellen nicht nur singulär, sondern auch in besonderer Mischung (Formulierung) auf Ihre Wirksamkeit und somit Einsetzbarkeit (Marktreife) getestet werden. Auch besteht die Möglichkeit sekundär Effekte wie z.B. die Modulation des Lebermetabolismus durch diese Faktoren zu beurteilen und für einen klinischen Gebrauch anzupassen. Dies eröffnet neue Perspektiven auf dem Weg zu einer Regeneration von Lebergewebe und Leberzellen.
|