| Pathokulturen
Die Bedeutung von Pathokulturen für die Forschung
Um zu überprüfen, wie ein neues Präparat in einer erkrankten Leber verstoffwechselt wird, benötigt der Experimentator krankhaft veränderte Zellen. Außerdem können durch diese Zellen in vitro Pathomechanismen in vivo simuliert werden und mögliche diagnostische Marker für eine Krankheit entdeckt werden. Ebenso können an solchen Pathokulturen neuartige Therapien der vorliegenden Krankheit zuerst in vitro getestet werden.
Dies bedeutet: Durch den Einsatz der hepacult-Pathokulturen lassen sich Medikamente untersuchen, die als Therapeutikum gegen Erkrankungen der Leber wirken sollen und Nebenwirkungen neuer Medikamente bei Patienten mit Leberschäden beurteilen.
Die Isolation von Leberzellfraktionen aus pathologischem Material (Leberzelltumor, HBV, HCV) erlaubt beispielsweise die Ermittlung von Strategien zur Entwicklung von entsprechenden innovativen Medikamenten.
Unterschiede in der Gewinnung der Zellen
Bei der Gewinnung des Materials gibt es signifikante Unterschiede zu den Hepatozyten und nicht-parenchymalen Zellen. Während letztere aus dem bei Leberresektionen entnommenen Gewebe stammen, werden Zellen für Pathokulturen aus kompletten Organen, die bei einer LeberExplantation durch ein gesundes neues Organ ersetzt werden, isoliert.
hepacult - Pionier auf dem Markt
Ebenso wie die nicht-parenchymale Zellen sind die krankhaft veränderten Leberzellen bis dato noch nicht am Markt beziehbar. Ebenso wie die nicht-parenchymalen Zellen werden Pathokulturen für spezifische Forschungsinteressen herangezogen.
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